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Behandlungsfehler passieren - Auch in der Medizin. Betroffene müssen das nicht einfach hinnehmen. Wir zeigen Ihnen den richtigen Weg zu einer optimalen Behandlung und einem angemessenen Schmerzensgeld.

Anspruch auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld hat, wenn

  1. dem Arzt ein Fehler passiert ist, zum Beispiel die allgemein anerkannten medizinischen Standards nicht eingehalten wurden,
  2. ein körperlicher oder geistiger Schaden eingetreten ist und
  3. der Behandlungsfehler diesen Schaden verursacht hat (Kausalität).

Rechtsanwalt Rath ist der richtige Anwalt an ihrer Seite

weil er

- heraus findet, ob und an welcher Stelle Fehler passiert sind.

- ausschließlich Patienten-Interessen vertritt. Rechtsanwalt Rath vertritt Krankenhäuser und Ärzte nicht. Daher besteht nicht die Gefahr, dass die Interessen von Geschädigten nicht mit ganzer Kraft verfolgt werden.

- Ihnen eine erste kostenlose und unverbindliche Einschätzung ihrer Erfolgsaussichten anbietet.

- bereits viele Prozesse gegen Kliniken und Ärzte geführt hat. So profitieren Sie von der Erfahrung eines Rechtsanwalts mit Schwerpunkt im Medizinrecht. Dabei wird Ihnen die Sicherheit vermittelt, auch langjährige Auseinandersetzungen durchzustehen. Rechtsanwalt Rath weiß, wann es sich lohnt, einen Kampf aufzunehmen oder wann es an der Zeit ist, einen Vergleich zu schließen.

So gehen wir vor - Der Weg zu ihrem Recht

Wenn Sie keine eigene Klärung mit dem Arzt finden konnten, helfen wir Ihnen. Professionell, zielstrebig und ohne Verzögerung.
 

Patienten­akte, Röntgen­bilder, Laborbefunde – Einsicht in ihre Patientenakten

Wir fordern als erstes eine Kopie Ihrer Patienten­akte mit allen Röntgen­bildern, OP-Berichten oder Laborbefunden an. Dabei können wir uns auf § 630g BGB berufen, wonach Ärzte verpflichtet sind, unver­züglich Einsicht in die voll­ständige Akte gewähren. Ärzte müssen genau notieren, wie Sie behandelt und welche Unter­suchungen und Therapien konkret veranlasst wurden. In der Patienten­akte befinden sich auch wichtige weitere Dokumente, nämlich Röntgenbilder, Labor­werte, Operations­berichte und Briefe von über­weisenden Kollegen. Dadurch können wir beweisen, welche Unter­suchungen und Therapien der Arzt veranlasst hat – und welche nicht.
 

Tatsachen für Kunst­fehler sammeln und sichern

Vor Gericht helfen genaue Schil­derungen und substantiierte Darlegungen von dem, was genau passiert ist. Schreiben Sie so früh wie möglich Gedächtnisprotokolle, damit keine Einzelheiten im Laufe der Zeit vergessen werden:

Welche Ärzte haben was mit Ihnen besprochen? Wann und wo ist das genau geschehen? Welcher Chirurg hat operiert, welcher Anästhesist war für die Narkose verantwort­lich? Wann, wo und wie fanden welche Unter­suchungen statt? Was waren die konkreten Empfehlunhgen und Beratungen? Wie erfolgte die Aufklärung über Risiken und Behand­lungs­alternativen? Schreiben Sie sich auch Namen und Adressen von anderen Patienten auf, die später als Zeugen benannt werden können.
 

Schmerzens­geld und Schaden­ersatz – Höhe berechnen und verhandeln

Die Höhe von Schmerzens­geld und Schaden­ersatz müssen wir mit Arzt, Krankenhaus und deren Versicherer aushandeln. Wir bieten Ihnen eine erste Einschät­zung ihres Falls kostenlos an.
 

Verjährungs­fristen kontrollieren und hemmen

Ansprüche verjähren mit einer Frist von drei Jahren. Die Frist beginnt erst, wenn Sie vermuten oder erfahren, dass ein Behandlungsfehler entstanden ist. Das kann auch Jahre nach der Behand­lung sein. Die Verjährungs­frist wird unterbrochen, während ein Schlichtungs­verfahren bei der Ärztekammer anhängig ist. Über andere Möglichkeiten, die Verjährung zu hemmen oder zu unterbrechen werden wir Sie beraten und die nötigen Vereinbarungen treffen oder entsprechende gerichtliche Maßnahmen in die Wege leiten.

Der Beweis ist nicht unmöglich - Im Gegenteil

Seriöse Schätzungen von Patientenverbänden gehen davon aus, dass allein in Kliniken pro Jahr mindestens 200.000 ärztliche Kunstfehler passieren. Aber nur die wenigsten betroffenen Patienten unternehmen etwas, um ihr berechtigtes Schmerzensgeld einzufordern.

In folgenden Fällen muss der Arzt sogar beweisen, alles richtig gemacht zu haben:

1. Unvollständige Aufklärung: Der Fehler liegt vor, wenn Ärzte vor einer Behandlung nicht alle geeigneten Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen besprechen und auf Erfolgsaussichten und Risiken hinweisen. Ist etwa eine Behandlung mit Physiotherapie anstelle einer Wirbelsäulenoperation möglich? Erfahrungsgemäß ist die Aufklärung vor Operationen selten vollständig. Sie sollten sich daher eine Kopie des Aufklärungsbogens aushändigen lassen.

2. Fehler bei der Befundaufnahme: Wenn Ärzte gebotene Untersuchungen nicht machen oder veranlassen. Beispiel: Jemand kommt mit extremen Kopfschmerzen in die Notaufnahme und wird mit Schmerztabletten direkt wieder nach Hause geschickt. Stellt sich später heraus, dass er eine Hirnblutung hatte, haftet der Arzt.

3. Grober Behandlungsfehler: Wenn klar gegen gesicherte medizinische Erkenntnisse verstoßen wurde.

Alles aus einer Hand - Ihr Fall als Ganzes

Wir bieten Lösungen, wenn bei der Bearbeitung ihrer Fälle wegen Erwerbsminderung, Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen klar wird, dass vor allem im Bereich Medizinrecht dringender Handlungsbedarf besteht. Dem tragen wir Rechnung. Somit können wir auch in den Schnittstellen aus einer Hand unsere kompetenten Dienste anbieten - von Beratung über Geschäftsvertretung bis zur Prozessführung. Wir stehen mit unserem Angebot ab sofort für alle Fragen des Medizinrechts zu ihrer Verfügung:

  • Welche Rechte habe ich bei ärztlichen Kunstfehlern?
  • Was muss ich bei Vorsorgevollmachten beachten?
  • Welche Ansprüche habe ich gegen meine gesetzliche oder private Krankenversicherung?
  • Welche produkthaftungsrechtlichen Besonderheiten bestehen bei Arzneimitteln und Medizinprodukten?
  • Wie kann ich Pflege, Familie und Beruf vereinbaren?
  • Welche Bestimmungen des Arbeitsschutzes sind zwingend vorgeschrieben?
  • Welche sozialen Sicherungen bestehen für mich?
  • Ab wann kann ich welche Erwerbsminderungsrente beziehen?

Bei all diesen Fragen gerade auch mit Schnittpunkten zum Sozailrecht können wir Ihnen kompetente Antworten und Hilfe anbieten. Auch prüfen wir, ob Ihnen arbeitsrechtlich geholfen werden kann (besondere Schutzvorschriften). Rufen Sie uns an und vereinbaren einen persönlichen Besprechungstermin!

Die Strafanzeige ist der falsche Weg

Auch wenn Sie noch so wütend und verzweifelt sind, raten wir von einer Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen den Arzt dringend ab. Sobald die Staatsanwaltschaft ermittelt, ist die Sache häufig für längere Zeit behindert oder gar blockiert. Ärzte dürfen im Strafverfahren die Aussage verweigern und können Unterlagen zurückhalten. Die Möglichkeiten der Patienten und ihrer Anwälte sind dadurch stark eingeschränkt.